Nach dem Marathon…

Jetzt ist es 6 Tage her, dass ich meinen Marathon gelaufen bin. Der Schmerz geht – der Stolz bleibt. Ganz genau so ist es!

Von Sonntag auf Montag bin ich noch in Köln geblieben. Vormittags sind wir noch eine kleine Runde spazieren gewesen. Joah! Ich sage mal so. Die Schmerzen in den Oberschenkel waren schon ganz ordentlich. Ich habe auch versucht, zwei Schritte zu laufen. Keine Chance!! Uiuiui. Das hat direkt geschmerzt. Als ich am Montag wieder zu Hause war, war ich auch einfach nur froh und habe viel Zeit auf dem Sofa bzw. auch schlafend im Bett verbracht. Ich hatte auch die Nacht nach dem Marathon wenig geschlafen. Ich hatte ja gedanklich auch einiges zu verarbeiten gehabt. 😉

Der Dienstag war auch noch sehr piano. Den Tag fand ich am schlimmsten. Die Oberschenkel haben so geschmerzt, dass ich die Treppen nur mit Ach und Krach und festhalten an der Wand bzw. am Handlauf gehen konnte. Rauf war schon schlimm – runter noch viel schlimmer. Auch ansonsten fühlte ich mich einfach kaputt. Es fühlte sich fast so an, als wenn man krank gewesen und erholt sich nun wieder. Ich bin zwar immer wieder spazieren gegangen, aber ansonsten war noch viel ausruhen angesagt. Ab Mittwoch wurde es dann langsam besser. Am Donnerstag fühlte ich mich so weit wieder hergestellt, dass ich eine kurze Runde von 2,3 km laaaangsam laufen gehen konnte. Anschließend war ich in der Sauna. Das hat mir sehr gut getan und damit ist der Muskelkater fast komplett weggegangen. Am Freitag ging es mir fast „erschreckend“ gut. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass ich 5 Tage vorher tatsächlich eine so lange Strecke gelaufen bin. Ein Blick auf meine Medaille, mein Zieleinlauffotos und die ganzen Glückwünsche (über Facebook, WhatsApp und persönlich) sprachen aber eine deutliche Sprache. Das ist wirklich toll, muss ich gestehen. Eine kleine Heldentat vollbracht. 😉

Damit stand meinem nächsten Lauf ja nichts mehr im Wege. In einem Anflug von Wahnsinn hatte ich mich für den Trail-Run heute in Brenken angemeldet. Eine nette kleine Veranstaltung mit netten Menschen und Laufkollegen. Das Höhenprofil und der Matsch auf der Strecke (ist ja Trail) hatte es schon in sich. Ich war aber sehr überrascht wie gut es ging. Ab km 5 meldete sich meine Oberschenkel wieder. Ich bin dann etwas langsamer gelaufen und habe für die 9.2 km etwas unter einer Stunde gebraucht. So kurz nach dem Marathon bin ich da mehr als zufrieden mit. Und es hat auch einfach Spaß gemacht.


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2 Gedanken zu “Nach dem Marathon…

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