Lahm gelegt…

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin am Freitag Nachmittag umgeknickt. Ich saß am Tisch und hatte nicht bemerkt, dass mein Fuß eingeschlafen war. Als ich aufstehen wollte, ist der Fuß unter mir weggerutscht und ich bin umgeknickt. Nach dem ersten Schreck konnte ich aufstehen und auch laufen. Der Fuß schmerzte nur beim Laufen etwas. Das wurde leider immer mehr, so dass ich am Samstag ins Krankenhaus bin. Das Röntgenbild ergab, dass die Knochen heil sind. Vermutlich sind nur die Bänder gedehnt. Da nichts blau oder dick ist, kann auch nichts gerissen sein.  Heute war es dann auch schon besser. Nur laufen ist aktuell nicht drin. 😦 Das ist echt Höchststrafe. Nunja. Dann ist jetzt erstmal Pause angesagt bis die Schmerzen weg sind. 

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1. Tour mit dem neuen Fahrrad

Ich habe ein neues Fahrrad – ich finde, es ist das schönste Fahrrad der Welt. 😍

Damit habe ich heute eine erste Tour gemacht.  Es ist toll, wie viel Spaß radeln macht, wenn man das richtige Fahrrad und es ist gut zu wissen, dass ich ein Ausdauer-Alternativ-Training zum Laufen habe. Heute war ich 20 km durch den Haxtergrund durch Borchen und Wewer zurück nach Paderborn. Schön so einen großen Radius zu haben. 

Ein schöner Lauf

Gestern bin ich den Residenz-Abendlauf gelaufen – 10 km in total schöner Umgebung. Ich hatte den ganzen Tag mit mir gehadert, weil ich Schnupfen habe. Da die Lunge frei ist und ich mich schon vorher so auf diesen Lauf gefreut hatte, bin ich mit gelaufen. Ich weiß, dass es bei dem ein oder anderen einen Aufschrei gibt, dass man erkältet keinen Sport machen soll usw. Ich kennen meinen Körper gut und gehe achtsam mit ihm um. Und vorab: Heute ist der Schnupfen sogar noch weniger als gestern, somit habe ich auch tatsächlich nichts riskiert. 

Meine Schwester ist auch mit gelaufen und so hatte ich eine schöne Begleitung – zumindest vor dem Start und nach dem Ziel. 😉 Sie ist schneller als ich unterwegs. 

Die Atmosphäre vor diesen Läufen ist wirklich immer wieder toll. Man kommt immer wieder mit Läufern ins Gespräch. Hört Geschichten, welche Läufe sie gemacht haben, was sie sich heute vorgenommen haben und vieles mehr. Großes Thema war der Hermannslauf, der ja vor zwei Wochen stattfand und es waren einige da, die wirklich mit wahnsinnigen Zeiten (2:20 bzw. 2:30 die 31 km gefinisht) unterwegs waren. Da sind die flachen 10 km hier tatsächlich mehr zum Auslaufen. 

Am Start haben wir uns relativ weit nach vorne gestellt. Aus meiner Erfahrung der letzten Jahr, war das mein Tipp. Ich finde es auf diesem Kurs etwas schwierig und kraftzerrend so viel zu überholen. Also habe ich mich überholen lassen und Kirsten brauchte nicht so viele überholen. 😉 

Am Start selber habe ich etwas über eine andere Läuferin geschmunzelt, die sich darüber ärgerte, dass wir 50 m vor der der Start-/Zielgeraden standen und sinnierte darüber, ob man die zusätzlich läuft und warum es denn keine Nettozeit gibt. Das wäre doch unfair gegenüber den Läufern, die weiter hinten standen usw. Die müssten ja dann auch mehr laufen usw. Da ist mir total bewusst geworden, dass ich Langstreckenläufer bin. Mir ist das egal, ob es ein paar Meter mehr oder weniger sind. Ich laufe halt die Strecke, die gerade da ist. Fertig. Nunja. Jedem das seine. 

Der Lauf an sich war leichter und besser als erwartet. Ich habe nicht auf die Uhr geguckt und habe lediglich darauf geachtet, dass mein Puls nicht zu hoch war. Er war schon hoch, aber noch auf einem gut erträglichen Maß. Die ersten 5 km fand ich noch echt herausfordernd. Ich bin mit den anderen Läufern echt schnell gestartet und brauchte eine Weile, um meinen eigenen Rhythmus zu finden. Es ist schon eine echt mentale Übung, sich überholen zu lassen. Irgendwann war ich drin und gefühlt wurde es leichter. Erst bei km 8 habe ich nach der Uhrzeit geschaut und habe festgestellt, dass ich selbst wenn ich langsamer laufen würde, meine Zeit vom letzten Jahr unterbieten würde. Also habe ich keinen weiteren Druck  aufgebaut, sondern bin im gleichen Tempo weiter gelaufen. Ohne Schnupfen hätte ich da noch was drauf legen können. So ging es aber gut. Kurz vorm Ziel habe ich noch 2 Läufer überholt und als mich auf der Zielgerade eine Läuferin noch einholen wollte, habe ich schnell den Turbo angestellt und bin vor ihr ins Ziel. Mein ungläubiger Blick auf die Uhr zeigte eine Zeit unter 52 Minuten. Cool! Am Ende waren es 51:45,97 Minuten. Erneut persönliche Bestzeit – trotz Schnupfen. Schön! Jetzt werde ich pausieren bis der Schnupfen komplett weg ist. 

Kirsten hat den Lauf mit einer Zeit von 46:04 Minuten den 3. Platz in ihrer Altersklasse gemacht. Hut ab! Wir haben den Abend dann noch in einer netten Mädelsrunde bei Prosecco ausklingen lassen. 


Intervalltraining ist toll…

… vor allem, wenn es vorbei ist. 😉 Ich versuche aktuell meine 10-km-Zeit etwas zu verbessern und das geht nunmal am besten über lange Läufe und Tempoeinheiten im Wechsel. Ich bin froh, dass ich es für heute geschafft habe. 


Mein nächster Wettbewerb ist nächste Woche Freitag. Mal gucken, was da so geht. Meine aktuelle persönliche Bestzeit liegt auf einer offiziell vermessenen Strecke bei 55:29 Minuten. Auf einer inoffiziellen Strecke war ich auch schon etwas schneller. Ich lasse mich überraschen.