Langer Lauf von BaLi nach Hause

Heute stand mal wieder ein etwas längerer Lauf auf dem Programm. Also habe ich mir meine Landesgartenschau-Dauerkarte und etwas Geld eingepackt und bin mit dem Bus nach Bad Lippspringe gefahren. Dort habe ich mir erst das Hang-Konzert angehört, um anschließend (zusammen mit einer Busladung Senioren – offensichtlich DAS Klientel der Landesgartenschau ;-)) ein Wasser und einen Kaffee zu trinken. 



Das Gelände ist übrigens wirklich schön und sehr empfehlenswert. Ich bin total happy, dass ich die Dauerkarte habe, damit fährt man auch für kürzere Aufenthalte zwischendurch mal hin. Und für die regelmäßigen Hang-Konzerte lohnt es sich allemal. Ich habe Martin Hillebrandt und sein Hang schon vorher im Yogastudio kennen gelernt. Die Story des Instruments ist echt spannend. Es wurde von zwei Schweizern erfunden und das Originalinstrument bekommt man ausschließlich über ein Bewerbungsverfahren, da jährlich nur um die 500 Instrumente gebaut werden. Die ganze Story gibt es hier

Mein Platz zum Kaffeetrinken

Als ich mich dann aufraffen konnte, bin ich die 13,5 km nach Hause gelaufen. Das lief insgesamt ganz prima. 


Zum Schluss habe ich noch 5 Steigerungen eingebaut, d.h. man läuft über ca. 80-100 m immer schneller bis zum Sprint. Hui! Nach zuvor 80 Minuten Laufen ist das schon eine ziemliche Ansage…. Danach war ich dann auch platt und gehe jetzt in eine zweitägige Pause. 

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Intervalltraining – das zweite

Aha! Ich bin durchaus lernfähig!! Ich habe heute erneut Intervalltraining gemacht. 90 Sekunden schnell – 2 Minuten langsam. Die langsamen Einheiten bin ich bewusst langsam gelaufen und siehe da – das Training war richtig gut. 

In den Screenshots sieht man mein Tempo in den einzelnen Einheiten: 6:44 bedeutet, dass ich in dem Tempo 1 km in 6:44 Minuten laufen würde. Alles was unter 5 ist, finde ich schon ziemlich gut.




Viel länger als die 90 Sekunden hätte ich das Tempo auch nicht mehr laufen können. Ich hab dennoch gut durchgehalten und habe auch die letzten Einheiten noch ordentlich laufen können. 

Und mein Puls ist wirklich wie im Bilderbuch für Intervall und spiegelt das gute Gefühl wieder. Die langsamen Einheiten waren genau richtig zur Erholung. 


Und schönes Wetter gab es dann heute noch oben drauf. Hat echt Spaß gemacht. 

Gedanken über den Marathon

Ich habe mir ja heute das Video von Kathrine Switzer – der ersten (offiziellen) Marathonläuferin angeschaut. Bjarne fand die Geschichte auch ganz spannend und meinte, dass er es toll fände von der Frau. Dadurch könnte ich schließlich jetzt den Marathon laufen. Schlaues Kerlchen (erwähnte ich schon mal wie stolz ich auf meinen Sohn bin?) und er hat ja sooooo recht. Es ist nicht vorstellbar, dass bis vor 50 Jahren keiner geglaubt hat, dass Frauen eine solche Distanz laufen könnten. Und der Knaller ist wirklich, dass es Männer gab, die befürchtet haben, dass die Gebärmutter herausfallen könnte. Wahnsinn. Es ist wirklich gut, dass die Gesellschaft sich dort weiter entwickelt hat. Sicherlich gibt es noch viele Themen bezüglich der Gleichberechtigung, die angegangen werden müssen. Ich finde aber, dass wir auf einem guten Weg sind. Und schließlich beginnt alles mit einem ersten Schritt – wie ein Marathon.

Bei meinen Recherchen zu Kathrine bin ich auch auf Gaby Andersen-Schiess gekommen. Daran kann ich mich sogar noch erinnern! Ich war 7 und habe damals oft die Bild am Sonntag (die hatten meine Eltern damals in unserer Kneipe verkauft) gelesen bzw. mir viel die Bilder angeschaut. Viel Text gab es ja nicht und den konnte ich zum Teil schon lesen. 😉 

Auf jeden Fall kann ich mich an das Bild dieser torkelnden Dame erinnern. 1984 fanden die olympischen Sommerspiele in Los Angeles statt und es gab zum ersten Mal die Marathondistanz für Frauen. Dieses Bild hat mich damals echt abgeschreckt und gleichzeitig fand ich es auch faszinierend, dass man so eine lange Distanz laufen kann. Vermutlich entwickelte sich schon damals eine gewisse Liebe/Faszination zum Marathon. Umso schöner, dass ich es dieses Jahr tatsächlich tun werde: meine ersten 42,195 km am Stück! Wow! Ich habe mir heute das Video vom Zieleinlauf von Gaby angeschaut. Es wurde viel darüber diskutiert, ob man sie aus dem Rennen hätte nehmen müssen oder nicht. Andererseits wird sie von vielen als Heldin gefeiert, die gezeigt hat, zu was man in der Lage ist, wenn man etwas wirklich, wirklich möchte. Dieser eiserne Willen ist natürlich etwas, was ich gut finde und was ich auch habe. Was ich mir vornehme, ziehe ich durch. Aber nicht zu jedem Preis!  Ich bin wirklich froh, dass sie es überlebt hat! Es hätte auch anders ausgehen können. Ich werde mir die Bilder dennoch immer wieder vor Augen führen. Denn eins zeigen sie mir mehr als deutlich – der Distanz eines Marathons muss man immer wieder den nötigen Respekt zollen. Ein Marathon ist zu schaffen. Dennoch bleibt bei mir immer eine Demut gegenüber den 42,195 km. Es ist einfach verdammt lang. 

Intervalltraining – Ächz!

Mmh. Heute habe ich es doch etwas übertrieben. Ich bin echt platt. 😊

Ich habe heute mein erstes Intervalltraining seit längerem mal wieder gemacht. Nach 10 Minuten warmlaufen bin ich im Wechsel 5 Minuten schnell und dann 3 Minuten langsam gelaufen. Das ganze insgesamt 6 Mal. Die letzten zwei schnelleren Phasen haben schon echt weh getan. 😝 Nunja. Der Trainingseffekt wird mir sicher sein. Ich habe heute auch einfach den Fehler gemacht, die langsamen Teile zu schnell anzugehen. Ich hoffe, ich erinnere  mich beim nächsten Mal und lerne daraus…

Ich war heute auf der Laufstrecke um den Ahorn-Sportpark herum unterwegs. Die ist schön, hat es mit seinen Anstiegen aber auch in sich. So bin ich heute auf knapp 10 km in 58 Minuten gekommen.

Kleine Stadtrunde in Paderborn

Heute habe ich mal eine kleine Runde durch die City gedreht: durchs Riemeke an den Paderauen entlang zum Padersee und von da am HNF und am Schwimmbad vorbei, wieder ein Stück Pader und über den inneren Ring nach Hause. So bin ich auf 7,86 km in 52 Minuten gekommen.

Mein nächster Volkslauf ist der Residenz-Abendlauf Mitte Mai. Den Lauf mag ich besonders gerne, weil er 10 km flach durch wunderschönes Gelände führt. Ich habe mir spaßeshalber einen kleinen Trainingsplan für die Zeit bis dahin erstellt. Die Pläne von Runnersworld sind da ja recht geduldig. Ich war sehr überrascht wie wenig man doch läuft für so einen kurzen Lauf. Bis dahin ist nur noch ein etwas längerer Lauf von 80 Minuten geplant und der Rest sind Läufe zwischen 40 und 50 Minuten und jede Woche ein Intervalltraining. Das klingt entspannt. 😂😂